PHASEN DER MEDITATION:
DHARANA (Konzentration)
Du mußt dich konzentrieren (egal auf was: Nase, Mudra, Mantra, Kerze). Die Konzentration auf einen Punkt. Hier besteht das Verhältnis zwischen zwei getrennten Dingen: Objekt und Subjekt (Trennung voneinander).
DHYANA (Versenkung)
Es kommt zu einer Interaktion zwischen dir und dem Konzentrationspunkt. Es kommt zu einer Beziehung zwischen Subjekt und Objekt. DHYANA bezeichnet die höheren Bewußtseinszustände der Meditation. DHYANA läßt sich als Erfahrungsakt der reinen, nicht-wertenden Beobachtung beschreiben. Hierbei spielt das EGO keine Rolle mehr. Voraussetzung dafür ist, daß der Meditierende seine geistige Energie über lange Zeit fokussieren kann, ohne abgelenkt zu werden.
Es kommt zum Zustand der Zeitlosigkeit und der kosmischen Verbundenheit.
SAMADHI (Eins-Sein)
Die Beziehung zwischen Subjekt und Objekt löst sich auf. Beide werden eins und verschmelzen. Samadhi bezeichnet einen Bewußtseinszustand, der über Wachen, Träumen und Tiefschlaf hinausgeht, in dem das Denken aufhört.